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![]() im Gesundheitspark Bad Gottleuba e.V. |
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SONDERAUSSTELLUNGENSONDERAUSSTELLUNG VOM 27.10.2011 - 22.01.2012 HinterglasmalereiHarry Lothar ZieglerSONDERAUSSTELLUNG VOM 25.05. - 28.08.2011Leonore ThielemannKunstmalerin
SONDERAUSSTELLUNG VOM 17.08.2010 - 28.04.2011Collagen, Bücher und Objekte von Karin Junge
SONDERAUSSTELLUNG VOM 24.11.2009 - 28.02.2010
SONDERAUSSTELLUNG VOM 18.09.2008 - 19.04.2009
SONDERAUSSTELLUNG VOM 24. APRIL BIS 22. JUNI 2008Reisesplittervon |
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Dusan Spicka(geb. 02.12.1944 in Brno) |
Pavel Popelka(geb. 12.03.1949 in Strani, Kreis Uherske Hradiste) |
Soziologe, Kulturtheoretiker, Fotograf, Filmautor. Seit 1988 ist er als Direktor des Regionalmuseums in Teplice tätig. |
Ethnograf, Liedersammler, Autor von Folklore-Veranstaltungen, Publizist. Seit 1974 als Ethnograf im J.A. Komensky-Museum in Uhersky Brod beschäftigt, seit dem Jahre 1989 ist er hier als Direktor tätig. |

24.10. 2006 bis Januar 2007


vom 08.03. bis 11.06.2006
„Historischer Spaziergang durch die Kurorte”
Bad Gottleuba/Teplice
Die Stadt Teplice wird für den ältesten Badeort in Böhmen gehalten. Archäologische Belege und in der Urquelle gefundene keltische und römische Münzen zeugen von der Kenntnis der hiesigen warmen Quellen seit langer Zeit.
Die Blütezeit von Teplice fällt in die Zeit vom Ende des 18. Jahrhunderts bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts, als es gekrönte Häupter, berühmte Künstler und Wissenschaftler hierher zog. Im Jahre 1812 trafen sich hier zum Beispiel Ludwig van Beethoven und Johann Wolfgang von Goethe. Teplice wurde damals mit Recht zu den vordersten europäischen Bädern gerechnet.
Obwohl der Kur- und Badecharakter von Teplice später durch die Folgen der Industrialisierung gestört wurde, haben die hervorragenden Heilergebnisse den guten Ruf bewahrt. Gegenwärtig werden hier vor allem Krankheiten der Bewegungsorgane und der Periphergefäße behandelt. Die Mehrzahl der Objekte ist in die Aktiengesellschaft Lazne Teplice v Cechach eingeschlossen, deren Ziel es ist, das hohe Niveau der Therapie aufrecht zu erhalten und den Bädern ihren früheren Ruhm zurück zu erstatten.

Im Jahre 1861 wurde das erste Kurbad mit 4 Badekabinen gebaut. Eine Stahlquelle und eisenhaltige Moorlager begründeten 1880 den Neubau und 1887 die Erweiterung des Bades auf 40 Kabinen. Mit dem Beginn des Kurbetriebes hielt in dem stillen Städtchen eine neue Erwerbsquelle Einzug.
Die Landesversicherungsanstalt Sachsen mietete im Jahre 1902 als bescheidenen Anfang von der Stadt Gottleuba das so genannte „alte Badegrundstück” und richtete es als Genesungsheim für 24 männliche Pfleglinge ein. Das Heim war zur Aufnahme von Kranken bestimmt, die an Rheumatismus, Ischias, Anämie und Nervenschwäche litten. Auch für Rekonvaleszenten von schweren Krankheiten und nach überstandener größerer Operation war es geeignet.
Wer aber waren die ersten Kurgäste? In einer Kurliste von 1888 kann man nur die Namen der Bourgeoisie und Aristokratie lesen. Auf Grund der sich sprunghaft entwickelnden Produktivkräfte und den daraus resultierenden gesellschaftlichen Veränderungen machte es sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts erforderlich, auch für werktätige Menschen Kurmöglichkeiten zu schaffen.
Die vorzüglichen Heilerfolge, die mit den in das Genesungsheim eingewiesenen Patienten erzielt wurden, ließen bei der Landesversicherungsanstalt Sachsen den Plan reifen, in Gottleuba eine Heilstätte größeren Umfangs zu errichten.
Die 1913 eröffnete erste deutsche Arbeiterheilstätte ist noch heute als Gesundheitspark wesentlicher Träger des Kurwesens in der Stadt.
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